Ich gönn mir gern was! Warum? Weil ich´s kann ;-)

Ja, was soll ich sagen… mein Monat müsste JETZT zu Ende sein! Aber leider ist noch zu viel vom Januar übrig und ich muss gestehen: ich bin eine Feige – Hartz IV – Sau!

Dass es nicht einfach werden würde, war mir klar. Aber ich ging schwer davon aus, dass ich das schon irgendwie schaffe einen Monat nur mit 450€ klar zu kommen. Doch allein über 120€ Spritkosten und um die 200€ für Lebensmittel kürzen das Budget für freizeitliches Vergnügen, Geburtstagsgeschenke, Einladungen von Freunden zum Kaffee und Essen und so weiter ganz schön…

Auch wenn ich es nicht ganz geschafft habe, fand ich den Monat sehr gut, um das Bewusstsein für das, was man täglich so ausgibt, zu schärfen. In Zukunft denke ich hoffentlich auch noch zweimal darüber nach, ob ich etwas wirklich brauche oder nicht. Auf der anderen Seite freue ich mich aber auch wieder darauf, den bekannten Pfennig nicht mehr zweimal umdrehen zu müssen.

Zu sparen ist wichtig und gut! …aber ich genieße es schon auch, dass ich mir eben genau den kleineren und ab und zu größeren Luxus des Alltags leisten kann! …weil ich dafür arbeite!

Mal wieder sehr schön, war die Tatsache, dass wir mit unserer Monatssau viele Freunde und Kollegen zum Nachdenken über dieses Thema angeregt haben. So kamen auch bei wenigen Mitstreitern dennoch viele gute Gespräche und Gedanken auf. Danke dafür! … und auch für jeden spendierten Kaffee 😉

 

 

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Was? Du bist Hartzer?

Mir geht es genauso wie dem Jürgen!
Es is wirklich gar nicht so einfach bzw. muss ich mit bereits knapp 200€ Ausgaben jetzt schon richtig haushalten…

Am Wochenende konnte/wollte ich eine Einladung nach Erlangen zu einer Freundin nicht aussschlagen! Nicht nur, dass das allein mit den Spritkosten und der Abendgestaltung in einer Cocktailbar teuer werden würde… „witzig“ war auch das Erlebnis vor besagter Bar.
In der Schlange stehend erzählte ich meiner Freundin von unserer Monatssau! Natürlich fiel da öfter sowas wie „Hartz IV Satz“, „ganz schön happig“, „hab für den Monat nicht mehr so viel“,…
Auf einmal drehte sich der Typ vor uns um, schaut und sagt: „Sorry… hab mitgehört und musst jetzt einfach schauen, wer da so rumhartzt!“ Mir war das so unangenehm, dass ich den Drang hatte, ihn sofort über den Blog und die Challenge aufzuklären… und schon veränderte sich auch sein Blick! Gefühlt von Herablassung zu Interesse… für mich im ersten Moment erleichternd, aber im zweiten hat es mich dann echt nachdenklich gestimmt. Leute die wirklich – aus was für Gründen auch immer und für wie lang auch immer – Hartz IV bekommen, müssen nicht nur mit Geld, sondern auch mit dieser Nicht-Wertschätzung umgehen lernen… kein schönes Gefühl!

Feige – Hartz IV – Sau

Wir haben uns schon lange vorgenommen, mal etwas sparsamer zu leben.
Der aktuelle Hartz IV – Satz kam uns deshalb als Richtwert, was denn nun sparsam überhaupt heißt, als realsistisch vor… allerdings wollen wir uns nicht anmaßen, dass wir nach dem Monat nachvollziehen können, wie es ist, wirklich auf diesen Betrag angewiesen zu sein und damit auskommen zu müssen. Also deshalb soll sich auch bitte niemand angegriffen fühlen!
Ein Selbstversuch eben, der vorallem achtsamer für das eigene Konsumverhalten machen soll! Wenn euch der Satz zu hoch oder zu niedrig erscheint, dann setzt euch eure eigenen Limits und testet so euren Willen auf die Verlockungen des Alltags auch mal zu verzichten… zumindest für die nicht so ganz sparsamen Schwaben wie mich 😉 eine Herausforderung!

Eine Hilfe, die endlich aufschlüsseln soll, wo denn eigentlich das Geld, „das man doch gerade erst von der Bank geholt hat“, so schnell hinverschwindet, bieten zahlreiche Apps!
Ich nutze die Finance PM App, um diesen Monat den Überblick über meine Ausgaben zu behalten!

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Mal sehen, wie’s klappt!