Lange genug ausgeruht und gefaulenzt, krieg endlich deinen Hintern hoch und arbeite das auf, was in letzter Zeit liegen geblieben ist. Haushalt, Sport oder Bürokram… Es gibt viel zu tun.
Sündige!
Also natürlich nur in Sachen Ernährung 😉 Morgen ist Karfreitag und damit Fastentag! …auch für die, die nicht eh schon seit dem Aschermittwoch verzichten!
Geh zum Arzt
Dir fehlt etwas? Du bist krank oder verletzte? Na dann los, geh zum Arzt!
Veganes Fazit
Einen Monat lang vegan Leben! So war der Plan! Dass ich es nicht geschafft habe wisst ihr ja bereits. Am Ende waren es 25 vegane Tage! Für mich eine endlos lange Zeit! Hier mein Fazit:
Natürlich war die Umstellung für mich riesengroß, da ich mich für gewöhnlich alles andere als vegan ernähre. Auf meinem Speiseplan stehen normalerweise Fleisch, Wurst, Käse, Quark und Co. an vorderster Stelle. Die ersten beiden Wochen waren für mich somit eine ganz schöne Qual. Ich fühlte mich schlapp, hatte Lidzucken und war ständig müde. Das Essen machte mir keinen Spaß und ich wurde fast nie richtig satt. Zum Ende der Challenge, also nach meinem kleinen fleischigen Rückfall, fiel mir die Umstellung dann wesentlich leichter. Mein Körper gewöhnt sich wohl nur langsam an solch eine krasse Veränderung, was sich auch auf der Waage bemerkbar macht (ich bin jetzt drei Kilogramm leichter!).
Am meisten genervt haben mich in der ganzen Zeit die ständigen Kommentare, die man abbekommt. Es vergeht einfach kein Tag, an dem die vegane Ernährung nicht zentraler Bestandteil jeder Unterhaltung ist. Ihr lieben Veganer, ich kann euch endlich verstehen.
Eine positive Sache möchte ich hervorheben: Ich bin mir im letzten Monat sehr viel bewusster geworden, was man so alles in sich hineinstopft, ohne darüber nachzudenken, was denn da überhaupt alles drin steckt. Kein Wunder, denn man liest ja auch jede Zutatenliste, fragt in jedem Restaurant nach, was im Essen drin ist oder kocht am besten gleich selbst. Ich denke, ich werde auch in Zukunft öfter mal die Rückseite der Lebensmittelpackung ansehen oder die Bedienung mit ungewöhnlichen Fragen nerven.
Liebe Martina, vielen Dank für diese außergewöhnliche Challenge. Der Punkt geht ganz klar an dich!
Gruß, Jürgen.
Sehn-SÜCHTE!
Inspiriert von einem Kommentar zu meiner letzten Tages-Sau: „Schweißnass!“ eine Frage an euch:
Was ist es, was euch antreibt? Welche Personen, Dinge, Situationen, Ziele, Visionen… bringen euch zum Brennen? Was weckt bei euch Leidenschaft und Herzblut? Für was geht ihr vielleicht auch manchmal über die Schmerzgrenze?
Vegan for Life?!
So… es ist geschafft… 31 Tage ohne Milch, Eier, Honig, Fleisch, Wurst, etc. sind um und es wird Zeit für ein Fazit!
Wie eigentlich alles im Leben gibt es auch in Sachen „vegan“ zwei Seiten der Medaille! Wer hätt´s gedacht… 😉
Was jetzt wirklich reicht, ist die Tatsache sich ständig mit Zutatenlisten beschäftigen zu müssen. Ich freue mich darauf, einfach mal wieder zuzugreifen, ohne vorher darüber nachzudenken, „was denn da drin ist“. Auf der anderen Seite werde ich auch in Zukunft mehr zu Kuhmilch-Alternativen wie Mandelmilch greifen. Meinem Bauch und meiner Verdauung tut es einfach gut, es schmeckt und jetzt weiß ich ja auch, wo das Regal im Supermarkt steht 😀 Auch der vegane Schokoaufstrich wird trotz seines extrem teuren Preises im Frühstücksrepertoire bleiben… zu lecker! Was ich mir dadurch an Geld nicht spare, ist jedoch an Zeit gewonnen, wenn man nicht mehr nur in Mission „vegan“ unterwegs ist. Die Suche nach Essensalternativen im Alltag fällt wieder weg, d.h. ich kann bei einer Fortbildung einfach mal wie alle anderen zur bestellten Pizza mit Käse greifen und muss nicht extra irgendwohin fahren, um mir mein eigenes Süppchen kochen zu können.
… was natürlich quittiert wird mit hochgezogenen Augenbrauen und „Du willst doch eh nur abnehmen“- oder „so a Schmarrn“- Kommentaren. Wobei ich diese Tatsache des Veganerseins eigentlich gar nicht so schlimm fand. Es war eigentlich eher lustig und hat mich nur noch mehr motiviert! Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass jemand, der das eine Leben lang – oder sagen wir zumindest über Jahre – mitmacht, schon irgendwann wirklich genervt davon ist. Außerdem gab es bei Weitem mehr ehrlich Interessierte und nett Mitfühlende, was wirklich soooo schön war zu erleben! :-* Und für Gesprächsstoff war definitiv immer gesorgt!
Auch für einige Lacher kann der vegane Lifestyle sorgen. Ein persönliches Highlight:
„Haben Sie etwas veganes auf ihrer Speisekarte?“
„Vegan? Was war jetzt das gleich nochmal?“
„Keine Eier, keine Milch und so…“
„Ahhh ja, klar! Hmm… ja… also nen Fisch könnt ich Ihnen anbieten!“
😀
Der Jürgen hat berichtet, dass er körperlich auch wirklich leiden musste. Ich habe nicht direkt gelitten, dennoch ist mir aufgefallen, dass meine kleinen körperlichen Zipperlein die letzten Wochen wirklich etwas mehr spürbar waren, oder zumindest keinesfalls durch die Ernährungsumstellung besser wurden. Aber ob´s daran lag oder an dem vermehrtem Training? Keine Ahnung…
Power hatte ich jedenfalls auch ohne tierisches Eiweiß genug. Abends war ich aber immer richtig schön müde und mein Schlaf hat sich wirklich verbessert! Ob sich mein sehr gutes Blutbild vom letzten Mal irgendwie verändert hat, wird sich nächste Woche noch zeigen. Abgenommen habe ich jedenfalls nichts, dafür an Umfang an Hüfte und Oberschenkeln verloren. Aber auch hier könnte einfach das intensivere Training der Grund sein und nicht die Ernährungsumstellung.
Abschließend kann ich sagen, dass ich „vegan for life“ nicht für mich beschließen kann! Mir hat diese Herausforderung aber wirklich Spaß gemacht und ich werde einige Bestandteile und gewonnenen Erkenntnisse der veganen Ernährung bzw. viele Rezepte auch in Zukunft beibehalten. Allerdings bin ich auch in Essensfragen ein freiheitsliebender Mensch und ich freue mich unglaublich darauf, ganz ohne schlechtem Gewissen, das erste Milcheis des Frühlings zu genießen!
Ich werd also Teilzeit-Veganer for life 😉
Freu mich auf den April und die nächste Challenge, lieber Jürgen!
Eure Martina
Feige-Film-Sau: Worum es geht
Nur keine Angst, so schwer wie die letzte Challenge wird unsere April-Sau definitiv nicht! Wir dachten uns, ein wenig Erholung tut uns allen gut. Deshalb gibt es diesen Monat eine Aufgabe, die wohl für jeden machbar ist. Alles was ihr tun müsst, ist jeden Tag im April einen besonderen Moment auf Video festzuhalten und zwar genau eine Sekunde lang. Am Ende werden all diese Sequenzen zu einem Film zusammengefügt und ihr habt eine hoffentlich großartige Erinnerung.
Jetzt werdet ihr sagen: „Hey, an manchen Tagen erlebe ich einfach nichts besonderes, was soll ich da aufnehmen?“ Und genau darum geht es! Macht jeden Tag im April zu einem besonderen Tag!
Für die Videos nehmt ihr einfach euer Smartphone und haltet drauf. Wer es etwas komfortabler möchte kann sich wie wir die App „1 second everyday“ herunterladen. Damit müsst ihr nur noch Videos auswählen und die App erledigt den Rest für euch! Hier erfahrt ihr wie es funktioniert.
Wie schaut’s aus? Seid ihr dabei? Oder seid ihr selbst dafür zu feige?
Ruhe
Nehmt euch heute einen kleinen Moment nur für euch und genießt dir Ruhe! Kein Radio, kein Fernseher und kein Smartphone die euch ablenken! Einfach nur Ruhe!
Schweißnass!
Heute soll’s regnen! Super! Da merkt man gar nicht, dass man schwitzt 😉 Geh raus und gib Gas!
Vergiss nicht…
… An die Menschen zu denken, die nicht mehr da sind! Welche schönen Momente habt ihr geteilt? Es lohnt sich sie nicht zu vergessen!
